"Geschichten über das Leben im Krieg, geschrieben von einer Frau, die nicht auf alles eine Antwort haben will"

(ZDF)

"Macht nachdenklich. Und Spaß!"

(Neon Magazin)

"Zeigt, dass es neben dem Politischen auch ein Afghanistan

voller Witz und Mut gibt"

(Kulturzeit, 3Sat)

Ronja von Wurmb-Seibel ist 27 Jahre alt, als sie nach Kabul zieht. Die junge Reporterin hat sich vorgenommen, Afghanistan nach Geschichten zu durchstöbern, die anderes erzählen als Burka, Taliban und Bundeswehr. Sie findet Geschichten zum Staunen und erlebt Momente zum Verzweifeln.

 

»Ich kann den Krieg beobachten, ich kann versuchen, ihn zu beschreiben; aber ich habe keine Ahnung davon, wie es ist, im Krieg zu leben«, heißt es in Ausgerechnet Kabul. »Und ich glaube immer weniger daran, dass wir Deutschen beurteilen können, was unser Krieg am Hindukusch gebracht hat. Ich denke, es gibt bessere Experten für diese Frage: die neunjährige Madina etwa, die jeden Tag vor dem NATO-Hauptquartier in Kabul bunte Armbänder verkauft; oder Kommandeur Hakimi, dem die Leute unter der Hand wegsterben, seit die Bundeswehr aus Faizabad abgezogen ist und die Aufständischen an Macht gewinnen.«

 

Ronja von Wurmb-Seibels Buch ist eine Hommage an den Lebensmut der Afghanen, ein starkes Plädoyer gegen den Krieg – und eine ungewöhnliche Bilanz des deutschen Afghanistan-Einsatzes.

 

"Vielleicht das bisher einzige Buch über Afghanistan nach den Taliban, in dem aber auch gar nix aus zweiter Hand ist. Reine Beobachtung durch Eintauchen.  Starke Empathie, manchmal durch eine Portion Schnoddrigkeit kaschiert oder betont. Super lesbar."  (Afghanistan Analysts Network)

"Äußerst beeindruckend"

(Wortgestalten)

"Immer aus ihrer subjektiven Sicht, dabei aber sehr geradlinig und unaufdringlich porträtiert die Autorin diese Menschen, mit einer ganz klaren, direkten Sprache"

(Reutlinger Generalanzeiger)

"Getragen vom Bemühen, den Sprachlosen Gehör zu verschaffen,

fangen ihre Fotos und Texte Momente des Leids und des Glücks ein"

(Mannheimer Morgen)

"Eine scharfe Beobachterin, die weiß, wie aussagekräftig scheinbare Kleinigkeiten sein können"

(Augsburger Allgemeine)

"Sie vermittelt ein intimes Bild des fragilen Lebens der Einheimischen, des Lagerlebens, der sukzessive abziehenden ausländischen Truppen, schildert Irrsinn und Absurditäten, Sympathisches und Desparates, Not, Elend, vernarbte Kinder, aber auch Zuversicht und Glück."

(Magazin Buchkultur)